Wieso entspannt mich die Meditation mental nicht, sondern wühlt mich eher auf?
In der Tat wird im Zusammenhang mit Meditation oft eine mentale Entspannung erwartet. Doch gerade bei Anfängern, tritt bei der Meditation ein Sturm von Gedanken und Bildern auf. Immer wieder wird die Meditation mit einer Beruhigungspille verwechselt. Der Wunsch ist offensichtlich, dass die innere Unruhe durch eine Technik reduziert werden kann. Wenn du dich aber still hingesetzt und die Außen-Wahrnehmungen auf ein Minimum reduzierst, wird dir diese Gedankenflut erst so richtig bewusst. Vielleicht wirst du dich über die Art deiner Gedanken erschrecken. Vielleicht wird dir der schnelle Wechsel der inneren Bilder von einem Thema in das andere Angst einjagen. Und vielleicht empfindest du, dass diese innere Stimme nur von einem kranken Geist ausgehen kann.
Viele Meditationsanfänger ohne Begleitung, werfen in dieser Phase die Flinte ins Korn und geben auf. Ihre Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Meditation ist aber eine Praxis, nicht um keine Gedanken mehr zu haben, sondern um eine innere Transformation auszulösen. In dieser Tansformation lernt der Meditierer sich nicht mit dieser Gedankenflut zu identifizieren. Er nimmt sie zwar wahr, doch er gibt ihnen nicht mehr die übliche Bedeutungskraft und entzieht ihnen damit ihre verwirrende Energie. Erst in dieser Phase tritt eine innere Entspannung ein, eine natürliche und ungekünstelte Gelassenheit und die Stille hinter dem Gedankengewitter wird erfahrbar. Mit zunehmender Praxis werden die Bilder und die inneren Stimmen weniger dominant und können sich langsam auflösen wie die Regenwolken nach einem Sommergewitter.
Viele Meditationsanfänger ohne Begleitung, werfen in dieser Phase die Flinte ins Korn und geben auf. Ihre Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Meditation ist aber eine Praxis, nicht um keine Gedanken mehr zu haben, sondern um eine innere Transformation auszulösen. In dieser Tansformation lernt der Meditierer sich nicht mit dieser Gedankenflut zu identifizieren. Er nimmt sie zwar wahr, doch er gibt ihnen nicht mehr die übliche Bedeutungskraft und entzieht ihnen damit ihre verwirrende Energie. Erst in dieser Phase tritt eine innere Entspannung ein, eine natürliche und ungekünstelte Gelassenheit und die Stille hinter dem Gedankengewitter wird erfahrbar. Mit zunehmender Praxis werden die Bilder und die inneren Stimmen weniger dominant und können sich langsam auflösen wie die Regenwolken nach einem Sommergewitter.
Zuletzt aktualisiert am 2009-05-06 von Satyam Ahlaad.

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