Was ist Meditation?

Zuerst ist es wichtig zu verstehen was Meditation nicht ist. Es kursieren nämlich immer noch viele Missverständisse über die Meditation. Sie ist keine Entspannungsübung, sie ist keine Technik und sie ist auch keine Freizeitaktivität. Meditation ist eine Lebenshaltung. Zu Hause oder im Meditationskurs kannst du sie ohne grosse Aussenstörungen üben. Die Meditationspraxis findet jedoch im Alltag statt. Was nützt es, wenn jemand zu Hause in tiefer Meditation sein kann, aber im Alltag immer wieder in die gleichen Schmerzmuster fällt?

 

Durch die Meditation lernst du dich kennen. Das heisst, alles was du glaubtest zu sein wird hinterfragt. Du erforschst dein Bewusstsein und seine Auswirkungen auf deine Wahrnehmung. Zu Allem was nicht wirklich deinem authentischen Selbst entspricht, bekommst du eine grössere Distanz oder kannst es sogar ganz fallen lassen.

 

Durch die Meditation wachen wir auf. Wenn wir Erwartungen erfüllen und Menschen bloss kopieren sind wir in einer Massenhypnose gefangen. Aufwachen bedeutet seine innersten Sehnsüchte und Wünsche zu erkennen. Damit sind nicht die materiellen kompensatorischen Wünsche gemeint. Wenn wir in Meditation sind erspüren wir wo es uns hinzieht.

 

Meditation ist mentale Höchstleistung. Deine Aufmerksamkeit ist auf das höchste konzentriert. Das Gehirn produziert synchrone Gammawellen. Diese treten bei hochkomplexen Lernprozessen auf uns synchronisieren verschiedene Hirnareale. Dadurch können neue Erfahrungen und Erkenntnisse die durch die Meditation ausgelöst wurden unmittelbar integriert werden.

 

Meditation verändert dein Leben. Du strebst deiner eigenen Freiheit entgegen und erkennst die Aufgabe und den  Sinn deines Lebens. Meditation bringt dich in deine Lebensenergie zurück. All das erfüllt dein Leben zu tiefst. Du beginnst zu strahlen wie eine frisch geöffnete Blüte. Du begreifst dich als Teil der Existenz und gehst mit offenem Herzen durch die Welt.

 

Zuletzt aktualisiert am 2010-09-13 von Satyam Ahlaad.

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