Wenn wir nicht unsere Gedanken sind, wer sind wir dann, und wer oder was sind unsere Gedanken?
Normalerweise überlegen
wir nicht woher unsere Gedanken kommen. Es scheint uns ganz
selbstverständlich, dass sie aus unserer Individualität entstanden
und aus einer komplexen Verarbeitung von Erfahrungen, Werturteilen
und Glaubensvorstellungen in unserem Hirn gebildet wurden.
Wenn wir
jedoch tiefer blicken, erkennen wir, dass sämtliche unsere
Werturteile und Glaubensvorstellungen von unseren Eltern, Lehrern und
Autoritätspersonen schon in der Kindheit geformt wurden. Und so
gesehen wurden auch unsere Erfahrungen nach einer bestimmten inneren
Haltung beeinflusst und abgespeichert.
Im Gegensatz dazu ist das
Innere Selbst völlig frei von Werturteilen Glaubensvorstellungen und
Erfahrungen. Wenn wir uns mit diesem inneren Selbst verbinden,
handeln wir spontan und intuitiv aus dem Moment heraus. Dieses innere
Selbst ist reines Bewusstsein (siehe auch die Frage "Was ist Bewusstsein?").
Wenn wir dieses innere, reine Selbst in uns entdecken, fallen viele Identifikationen von uns ab. Wenn wir also alles das, was wir glaubten zu sein, nicht sind, kann sich die Erkenntnis durchsetzen, dass wir reines Bewusstsein sind.
Zuletzt aktualisiert am 2010-12-14 von Satyam Ahlaad.

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