Was ist Meditation?

In der körperlichen und geistigen Entspannung kannst du deine innere Wahrnehmung entwickeln. Wenn du dich in der Meditation nicht mehr von äusseren Sinnesreizen ablenken lässt, kannst du deinen inneren Beobachter erfahren. Diese Instanz ist getrennt von deinen Gedanken, Bildern und inneren Dialogen und du kannst dich von der Identifikation mit ihnen lösen.

 

Meditation bedeutet, keine Beziehungen zu deinen Gedanken zu haben. Du hast Abstand, bist vollkommem ruhig und gelassen und beobachtest, was vorüberzieht.

 

Dann wird ein Wunder geschehen: Du merkst, dass nach und nach immer weniger Gedanken vorbeiziehen. Je wacher du bist, desto weniger Gedanken ziehen vorbei. Je unbewusster du bist, desto mehr Gedanken kommen. Es ist, als wenn der Strom der Gedanken vom Grad deiner Bewusstheit abhängig ist. Wenn du vollkommen bewusst bist dann stoppen alle Gedanken. Ein plötzlicher Stopp und die Straße ist leer, der Verkehr hat aufgehört. Dies ist der Augenblick der Meditation.



Die Erkenntnisse der Meditation trägst du in deine Alltagswelt. Schlussendlich führen sie dich in eine Erfahrungswelt, in der du dich und dein Tun nicht mehr getrennt vom Rest der Existenz wahrnimmt. Die Meditation bringt dir deine Lebensfreude und dein Urvertrauen zurück. Sie befreit dich von äusseren Gegebenheiten und ist dadurch auch die Mutter aller Therapieformen.